Herkömmliche Anhydritestriche (CA) werden seit den 1960er Jahren wie auch Zementestriche verlegt.

Es werden die gleichen Zuschläge und die gleichen Arbeitstechniken verwendet.

Lediglich das Bindemittel ist in diesem Fall Anhydritbinder.

Wir verarbeiten seit Jahrzehnten die Anhydritbinder von Lanxess, Vorteile gegenüber dem

 


Zementestrich sind:

  1. Schwind- und Spannungsärmer
  2. Größere Feldeinteilung / weniger Fugen
  3. Geringe Randabsenkung / Aufschlüsselung
  4. Keine Bewehrung
  5. Früheres Aufheizen

Der Anhydritbinder wird bei Herstellung von Flusssäuren gewonnen.

Durch Neutralisation, gezielte Aufmahlung und Zugabe eines Anregers entsteht ein hochwertiges Bindemittel, das in Verbindung mit Wasser, hochfest erhärtet und herausragende technische Eigenschaften besitzt.

Gekoppelt mit einer fachgerechten Verarbeitung durch unsere gut ausgebildeten Estrichleger erhalten Sie einen Fußboden mit Top Niveau.

Unsere Anhydritestrichmischung für den Wohnungsbau und Industriebau bestehend aus:

280 kg Zuschlag Rheinsand Sieblinie A / B 0/8 Güte überwacht

75 kg Lanxess Anhydritbinder CA B 30 Güteüberwacht

Lanxess Zusatzmittel Dosierung und Produkt ausgewählt nach Beanspruchung.

Ca. 20 Liter Wasser pro Estrichmischung.

Über Druckluftfördermaschinen sogenannte Estrichpumpen die mit den Zuschlägen in Handarbeit befüllt werden (Zwangmischer), wird die gemischte Estrichmatrix mit Druckluftförderschläuche an den Verarbeitungsplatz gepumpt, verteilt, verdichtet, auf Höhe abgezogen und maschinell geglättet .

Nach der einer Aushärtungszeit von ca. 5 Tagen ist der Estrich begehbar und belastbar und je nach Bauklimatischen bei einer Dicke von ca. 5 cm, nach 6 Wochen verlegereif für Bodenbeläge.

Wichtig:

Der Bodenläger misst die Restfeuchte des Estrichs und bestimmt die Verlegereife, die je nach Bauklima deutlich schwanken kann.

Ist die Verlegereife nicht erzielt, muss mit dem Verlegen von Bodenbelägen gewartet werden.